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Liebe Telekom – ein Dankeschön

14. März 2018

Liebe Telekom,

ich möchte mich heute einmal ganz herzlich bedanken!
Bedanken für die Entschleunigung, für das Verschonen von Hektik und Raserei. Dank meiner DieSaulangsamLeitung dauert das Hoch- und runterladen schön lange, so dass ich dazwischen genügend Zeit habe, mit dem Hund spazieren zu gehen, Essen zuzubereiten und auch in Ruhe einzunehmen. Ich verstehe sowieso nicht, warum Webinhalte Bilder, Ton und gar Videos enthalten müssen – eine einfache BTX-Seite hat es doch früher auch getan. Zwangs-Updates von modernen Betriebssystemen per Internet sind auch Unfug, ich besorge sie mir inzwischen auf Datenträgern von Freunden – das fördert den menschlichen Kontakt. Streamingdienste, Nutzung von VPN – alles Quatsch und nur für Nerds (leider ist es etwas problematisch, VHS-Geräte und Kasetten zu besorgen, welche für mich doch ausreichen sollten). Sicher bin ich auch vor jedem Trojaner oder Miner, da diese sich allesamt mit einem Timeout verabschieden würden.
Die Datenübertragung ist hier sicher noch echte Handarbeit, Datenpakete werden sorgsam von Mitarbeiter zu Mitarbeiter getragen.
Perfekt ist der Service letztendlich durch den monatlich zu zahlenden Betrag (in welchem die Entschleunigung verständlicherweise zusätzlich berechnet wird), dadurch kann ich mit meinem Gehalt weniger Unfug machen.
Besonders dankbar bin ich auch, dass mir auf meine geistig unreifen Nachfragen seit November regelmäßig schnelleres Internet zugesagt wurde, ich jedoch in weiser Fürsorge davon verschont bleibe.

Was ich noch nicht ganz verstanden habe, ist die regelmäßge Zusendung von Werbung für Entertain-TV – bekomme ich da Filme als Daumenkino zugesendet?

Nicht vergessen möchte ich beim Bedanken natürlich auch alle regierenden, welche es der lieben Telekom erst möglich machen mich vor dem modernen Unsinn zu verschonen.

DAS musste einfach mal gesagt werden






Sehr geehrter Kunde…Kundin..Kunde(s)

13. März 2018

Die höchsten Gerichte sind beschäftigt, eine Kundin fühlt sich diskriminiert weil in der Ansprache “Ausfertigung für den Kunden” steht

Hätte da einen einfachen Vorschlag, welcher dieses ganze Thema dann erschlagen könnte: alle derartigen Anreden generell in weiblicher Form abfassen!
Mir persönlich ist es völlig egal, wie das dort fomuliert ist – derartige Anreden sind doch sowieso echterdings unpersönlich. Nach einer Umgewöhnungsphase, in welcher es einem komisch vorkommen wird, ist das Thema durch.
Wer mich tatsächlich persönlich anspricht, tut dies sowieso in korrekter Form.

Allerdings ist doch stark anzuzweifeln, das es auch nur irgendeiner Frau auf dieser Welt damit besser geht, sie sich wohler fühlt. Eher fühlen sich die betroffenen Kämpferinnen schlechter, weil ihnen ihr Identitätsmerkmal ‘Kampf’ genommen wird.

Wie weit soll es denn getrieben werden? Vaterland und Muttersprache abschaffen?
Natürlich sollte eine Frau nicht Kaufmann genannt werden. Derartige, geschichtlich überholte, Bezeichnungen gilt es zu ändern/zu erweitern.
Jedoch jedes Formular, jedes Schreiben vollzustopfen mit allen zu berücksichtigenden Gender-Formulierungen wäre einfach nur grober Unfug und eine Verschwendung von Zeit und Material ohne jegliches echte Ergebnis.
Wer beispielsweise Frauen nicht achtet, wird es auch nicht tun weil er gesetzlich zu Formulierungen gezwungen wird. Wer ohne derartige Formulierungen Respektlosigkeit oder Minderachtung von Frauen unterstellt, sollte jedoch ob dieser Unterstellung verklagt werden.

Abschließend bleibt mir die Feststellung: es geht uns zu gut. Das permanente und allgegenwärtige Streben nach Trennung, Differenzierung, Abgrenzung und Unterscheidung zeigt nichts anderes, als dass viele meinen sich von Gemeinschaft(en) trennen zu können. Solange sich diese Trennungen im Bedarfsfall einfach wieder aufheben lassen ist es nicht tragisch, wenn Trennungen jedoch stärker manifestiert sind wird sich dieser Bärendienst bitter rächen.

sollte ich Kunden, Kaufmänner, Material oder Bären in irgendeiner Form mit meinem Text seelisch verletzt haben, bitte ich vorsorglich um Entschuldigung – es geschah unabsichtlich.






..auf das die Hoffnung doch nicht stirbt

14. November 2016

Geflügel raffts en Mass dahin,
so das ich Weihnacht ohne bin,
die Künstler sterben weg die guten
die Erde bebt, es steigen Fluten
regieren tun gar komisch Leut,
was sind das nur für Zeiten heut
wie gut das ich mein Schätzle hab
und wenn an edlem Wein mich lab
die Stimmung wieder besser wird
auf das die Hoffnung doch nicht stirbt






Anfragen zu Simson-Teilen

21. Oktober 2016

meine System-SSD ist komplett gestorben, dabei hat sie auch die aktuellen Mails mit Anfragen mit ins Nirwana genommen
da ich gleichzeitig am Aufsetzen eines neuen Systems war, hat sich das so blöd überschnitten das kein aktuelles Backup vorhanden war

deshalb die Bitte: einfach nochmal senden






fast fasten

1. Mai 2016

soeben schlägt es 12 von oben
schnell sieht man ihn nach Hause toben
setzt sich vor die Freß-Terrine
auf das sie ihn mit Fleisch bediene
doch einzigst Fleisch, man ahnt es wohl
ist nur ‘ne Made, tief im Kohl

manchmal denk ich, ich wär Klemptner – äh, Abdichter -ne, ab- und an Dichter






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